Prominenter Besuch mit ASK-Boßelcup
Der Besuch der in Oregon (USA) lebenden Skijak-Legende Petr Kakes war eines der Highlights des zur Wiedereröffnung des Klubheimes nach erfolgreicher Bodensanierung veranstalteten Herbstfestes. Zudem gab es die Wiederbelebung des „ASK-Boßelcups“.


Es gab einiges zu feiern am 25. Jahrestag von „Nine-Eleven“ im und um das Klubheim des ASK. Nach rund zweimonatiger, intensiver Renovierungsphase konnte die Heimstätte des Freizeitklubs wiedereröffnet werden und Obmann Robert Koch präsentierte in eindrucksvoller Dokumentation sowohl die Entstehung und Bedeutung der ehemaligen Pulverbaracke für den Klub bzw. Skijaksport als auch die geleisteten Arbeiten der vergangenen Wochen. Rund 15 Vereinsmitglieder hatten kräftig „Hand angelegt“ und in Eigenregie die durch einen Wasserschaden notwendigen Sanierungsarbeiten ausgeführt.
„Boßeln ist Freizeitspaß für Jung und Alt und für die ganze Familie“
Als zweites Highlight gab es die Wiederbelebung einer alten Klub-Tradition: beim „ASK-Boßelcup“ matchten sich 3 Teams auf einem Rundkurs über Waldstraße und Panoramaweg im Kampf gegen Straßenverhältnisse, Bäume, Sträucher, Teiche, Wasserrinnen und Co. Das aus Norddeutschland stammende Boßeln ist ein traditioneller Volkssport, bei dem zwei oder mehrere Mannschaften versuchen, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu befördern.
Das vom ASK weiterentwickelte „Alpin-Boßeln“ erlebte vor allem in den Anfangsjahren der Sektion „Freizeitsport“ im Klub zwischen 2000 und 2012 eine echte Blüte mit vielen Wettspielen und unterhaltsamen Stunden für Jung und Alt, war aber in den vergangenen Jahren mehr und mehr aus dem Klubprogramm verschwunden. Nun wurde die Tradition vom scheidenden ASK-Obmann vor allem für die vielen neu zum Klub gekommenen Mitglieder „reaktiviert“.


Und der Erfolg gab ihm recht. Alle Beteiligten waren von den positiven Eigenschaften des Ballspiels auf Straße und in der Natur hellauf begeistert und mit größtem Einsatz und Spaß bei der Sache. Begleitet vom prominenten Schiedsrichterteam Vera Fratzl und Gerlinde Koch sowie dem eigens für diese Zwecke konstruierten „Boßelwagens“ kämpften 3 Teams zu je 3 Spielern sowohl mit den Tücken des Straßenasphalt in der Waldstraße als auch mit Pflanzen und Gelände-Unregelmäßigkeiten entlang des Panoramaweges, ehe man das Ziel beim ASK-Klubheim nach rund 2 Stunden erreichte.
Da das bislang sicher führende Team „Gelb“ mit Alex Koch, Christian Müller und Michael Huber durch „Geländeausritte“ und Schwächen beim Abschlusswurf in die Klubheim-Feuerstelle den sicheren Sieg vergab und das Team „Rot“ mit Petr Kakes, Robert Koch und Bernd Lierzer trotz Problemen am Panoramawegteich durch einen sensationellen Endspurt noch an die Spitze kam, blieb dem Team „Blau“ mit Walter Peissl, Gaby Brandl und Wolfgang Judmaier trotz eines unglaublichen „Putt“ von Peissl aus schwieriger Lage über die Grillhütte der 2. Platz. Das Ergebnis fiel mit 56 zu 57 zu 58 denkbarst knapp aus und spätestens bei der Siegesfeier im Klubheim waren alle, die mitgemacht hatten, Sieger. Eine Fortsetzung noch im Herbst wurde spontan vereinbart.
Der Bosselcup 2026 wurde auch bildlich und als Video (siehe unten) festgehalten.







Kommentare