Anpaddeln auf Murwellen

2021-05-02

Das Knistern war richtig spürbar, als sich auch heuer wieder die Wassersportler des ASK zum „Saisonstart“ auf der Mur trafen und neben den Skijaksportlern waren es diesmal auch die Outside-Schlauchbootfahrer, die dem Start entgegenfieberten, denn es galt auch die neuen Boote entsprechend „einzuweihen“.

Die Wetterbedingungen hatten sich gegenüber dem Vortag doch entscheidend verändert, was auch einige vorangemeldete Wassersportler ihre Zusage wieder zuziehen ließ. Durch Regenfälle in der westlichen Obersteiermark war der Wasserstand der Mur beachtlich angestiegen und mit ihr auch Fließgeschwindigkeit und sportliche Herausforderung.


"Die Regenfälle der vergangenen Nacht im Oberlauf der Mur hatten einen beachtlichen Anstieg des Wasserstandes gebracht ... es ging ganz schön flott dahin!"

Für die Paddler tat dies aber keinen Abbruch und 8 ASK-Sportler stürzten sich in die Fluten. Start war schon traditionell bei der Murinsel in St. Michael, problemlos verlief die Fahrt vorbei an den durch Autobahnbrücken erzeugten Schwallstrecken über Hinterberg nach Göss, wo man eine „traditionelle Bier-Pause“ mit Blick auf die Brauerei einlegte.


Nach rund 1,5 Stunden Fahrtzeit legten die Paddler mit höchst zufriedenen Gesichtern beim Bootssteg der Wasserrettung in Leoben an und genossen die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Besonders glücklich zeigte sich der Grazer Bernd Lierzer, der nach 35 Jahren erstmals wieder auf Skijaks stand und sich überglücklich über die gelungene „Heimkehr“ zum „Wassergehen“ zeigte. Für die Cracks des ASK – Wolfgang Judmaier, Walter Zechner und Klubgründer Robert Koch – war es ein gelungener Auftakt in „eine hoffentlich wieder intensive und bald coronafreie Saison 2021“ und für die Outsidefahrer Gerhard Schmid, Verena Koch, Gaby und Karl Brandl eine höchst amüsante „Jungfernfahrt“ in den neuen Booten.


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