Saisonauftakt für „TEST.my.BEST“

Aktualisiert: Mai 27

2021-05-26

Nachdem die unwirtlichen Wetterbedingungen im Mai bislang den Paddelauftakt beim wöchentlichen „Wassersporttreff“ am Trabochersee verhindert hatten, war es nun soweit und Obmann Robert Koch und Skijakchef Wolfgang Judmaier konnten erstmals auf der klubeigenen Teststrecke ihre „Runden drehen“.

Schon im Vorjahr lief die Versuchsphase für die Teststrecke am Trabochersee ausgezeichnet und für 2021 haben sich die Klubverantwortlichen zum Ziel gesetzt, so viele Skijaksportler wie möglich zum Mitmachen zu animieren. Es geht dabei weniger um die Rekordjagd nach der absoluten Bestzeit, sondern die Skijakfreunde sollen sich und ihre Paddelfähigkeiten in persönlicher Einsatzfreude permanent aktivieren und verbessern.


Die Idee dahinter kommt von den „letzten Verbliebenen“ des Skijaksports im ASK – Wolfgang Judmaier, Walter Zechner und Robert Koch – und „wir wollen damit halt wieder die Leute zum Paddeln am See und in der Folge auf unseren steirischen Flüssen bringen“. Angesprochen sollen dabei speziell die Skijakfahrer aus den goldenen „1990-er-Zeiten“ werden, als Trofaiach zur Hochburg der „Wassergeher“ wurde.

"Jahrzehntelang waren wir ein Paddelklub ohne Zugang zum Wasser – unglaublich, dass wir solange überlebt haben …!"

So soll der wöchentliche Wassersporttreff am See wieder zur Institution werden. Auch sind die Skijakpioniere davon überzeugt, dass das Paddeln am See viel zur Selbstfindung in den allzu hektischen Zeiten mit Berufsstress und Leistungsdruck beitragen kann. Schon im Vorjahr wurden von ca. 15 Personen rund 70 Runden absolviert und die persönlichen „Bestzeiten“ auf der ca. 1500 m langen Teststrecke lagen am Ende zwischen 9,45 bis 14,00 min.



Das soll in diesem Jahr noch besser werden und die „fleißigsten“ Paddler sollen ebenso prämiert werden wie die größten Verbesserungen. Wolfgang Judmaier legte sich dabei gleich zu Beginn „die Latte sehr hoch“, denn bereits zu Saisonbeginn pulverisierte er mit seinen neu konstruierten „Leicht-Skijaks“ aus Karbon seine persönliche Bestzeit auf 9,27 min. – da wird eine klare Steigerung wohl nur sehr schwer sein. Für Wolfgang Judmaier selbst stellt das Training am See zurzeit einen wichtigen Teil seiner Vorbereitung auf die Teilnahme am „Vöhandu-Marathon“ in Estland teil, wo er die vorgegebene Strecke von 100 km absolvieren möchte.


https://www.vohandumaraton.ee/de/



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