Skijaksportler aus 5 Jahrzehnten beim „Memorial“

2021-06-03

Trofaiachs Skijakfreunde hatten gerufen … und viele waren gekommen! Es galt dem Pionier des Skijaksports, Dipl. Ing. Harald Strohmeier, zu gedenken, dessen Todestag sich 2020 zum 25. mal jährte. Mit einem Jahr „Verspätung“ fand nun das „Strohmeier Memorial“ statt und den Auftakt machte ein Symposium und Meet&greet am Trabochersee.

Das neu geschaffene „Austria Skijak Center“ bei Michis Seeschenke war Schauplatz des Auftakts zum „Memorial“ und ASK-Obmann Robert Koch sorgte für eine großartige Einstimmung auf das Event durch Informationen und Vorträge über die Geschichte des Wassergehens, über den Werdegang des größten und nunmehr einzigen Skijakvereines der Welt in Trofaiach und über Pionier Harald Strohmeier.


„… in Anbetracht der Tatsache, dass gerade WIR, die diesem außergewöhnlichen Sport so viele außergewöhnliche Stunden und Erlebnisse verdanken, bestrebt sein sollten, dass diese außergewöhnliche Sportidee weiterlebt und weiterhin Menschen in seinen Bann zieht, um weiterhin außergewöhnliche Momente zu erleben …“

Robert Koch beschäftigt sich seit Jahren mit der Dokumentation des Sports und der allgemeinen Historie des „Wassergehens“, die bereits zu Zeiten des Genies Leonardo da Vinci ihre Anfänge nahm und seit den 1920-er-Jahren seine Hochburg in Österreich fand.


Prominenteste Teilnehmer waren sicherlich der Sohn des Erfinders und Skijakhersteller Helmut Strohmeier mit Gattin Sybille, 1. Regattasieger Hans Velker aus Kapfenberg, Skijak-Urgestein Hello Haas vom Lachtal mit Tochter Felia, die sich erfolgreich „ersten Schritten“ am Wasser unterzog, und aus Wien die erfolgreichste weibliche Skijaksportlerin, Eva-Maria Pöck – vormals Gruber, die Einblicke in Extrembefahrungen lieferte.


Mit dabei natürlich die Armada der heimischen Skijak-Cracks vom erfolgreichsten heimischen Skijaksportler Walter Zechner über die „Urgesteine“ Werner Laure und Rupert Seitner bis hin zu den Ex-Champions Wolfgang Fresner und Bert Griesebner. Dazu Skijakfahrer aus 4 Jahrzehnten – Christian und Elfi Baumann, Hannes Putzgruber, Gerlinde, Alex und Nick Koch, Vera Fratzl, Gaby und Karl Brandl sowie Bernd Lierzer, dem Grazer „Heimkehrer“ auf Skijaks nach 35 Jahren. Und selbstverständlich der zurzeit rasanteste Skijakfahrer, Wolfgang Judmaier, der sich Mitte Juni beim mit 100 km längsten Rudermarathon der Welt in Estland beteiligen will.


Allen Teilnehmern war anzusehen, wie sie die gemeinsamen Stunden mit Erinnerungen aus den vergangenen 4 bis 5 Jahrzehnten genossen und ob der Eindrücke wieder Lust fanden, sich verstärkt aktiv auf den „Skiern, die schwimmen können“ zu bewegen


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