Wiederauferstehung des „Skijak-Tandems“ im Austria Skijak Center

Aktualisiert: 14. Juni

Als Mitte der 1980-er-Jahre erstmals ein selbst gebasteltes „Skijak-Tandem“ auf Seen und Flüssen auftauchte, war die Aufregung um dieses Sportgerät enorm, denn die Beherrschung schien schwer bis unmöglich – doch alle wurden eines Besseren belehrt. Am Trabochersee feierte das Sportgerät seine Wiederauferstehung ...

Eigentlich war alles aus einem spontanen Spaß entstanden und die beiden Erbauer des Tandems, Werner Laure und Rupert Seitner, konnten die Möglichkeiten der Befahrungen zuerst selbst nicht einschätzen. Nach erfolgreichen Versuchen am See kam es dann 1984 auf der Salza im Rahmen der Österreichischen Skijak-Meisterschaften zur erfolgreichen Premiere im Wildwasser, als die beiden den berüchtigten Campingschwall gleich mehrfach bezwangen.

„Mit dem Skijak-Tandem im Wildwasser zu fahren hatte uns keiner zugetraut!“

Auch in Schweden und beim erstmaligen Abpaddeln auf der Mur zwischen Hinterberg und Leoben im November 1984 kam das Tandem zum Einsatz, ehe es nach und nach aus der Wahrnehmung verschwand. Wolfgang Judmaier ist es zu verdanken, dass das Gerät „überlebte“ und nach Pflege und Renovierung kam es nun erstmalig wieder zum Einsatz.

Robert Koch & Kurt Laure in Nordschweden
Abpaddeln auf der Mur im November 1984

Beim „Wassersporttreffen“ am Trabochersee war das Skijak-Tandem nun beliebtes Einstiegsgerät für Neulinge und Wolfgang Judmaier selbst ließ es sich nicht nehmen, als Partner und Instruktor mit ins Boot zu steigen …













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